Kommunale Förderinstrumente

Kategorie: Bauleitplanung

Biotopflächenfaktor BFF Berlin (09.02.11)

In der Innenstadt von Berlin ist eine besondere Form der Sicherung von "grünen Qualitäten" mit der Anwendung des "Biotopflächenfaktors" (BFF) möglich. Dabei werden sämtliche Begrünungspotentiale wie Höfe, Dächer, Mauern und Brandwände einbezogen. In Berlin kann der BFF als ökologischer Planungskennwert in erster Linie in Landschaftsplänen festgesetzt werden.

Weitere Information Biotopflächenfaktor Berlin

Bebauungsplan Dresden (09.02.11)

Beispiel Dresden: Festsetzung einer artenreichen Extensivbegrünung mit Angaben zur Dachneigung, Substratqualität und Substratstärke.

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Bebauungsplan Stuttgart-Zazenhausen (09.02.11)

Beispiel Stuttgart-Zazenhausen: Festsetzung einer 12 cm starken Extensivbegrünung mit Angaben zur Artenvielfalt und zum vorgebenen Ablussbeiwert. Weitere Informationen zum Projekt finden sich in der Rubrik "Gründach-Infos / Kosten-Nutzen-Analyse".

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Bebauungsplan Düsseldorf (09.02.11)

Beispiel Düsseldorf: Festsetzung von Extensiv- und Tiefgaragenbegrünung mit Angabe der Substratstärken und Verweis auf Dachbegrünungsrichtlinie der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau.  Hinweis auf Kombinationsmöglichkeit Dachbegrünung und Photovoltaik.

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Mustertext Festsetzung Dachbegrünung in Bebauungsplänen (09.02.11)

Mustertext für die Festsetzung von extensiven und intensiven Dachbegrünungen in Bebauungsplänen. Hinweise zur Dachbegrünungsart, Gestaltung, Substraten und Regenwasserrückhalt . Ausführliche Details zu den verschiedenen Parametern finden sich in der gedruckten Broschüre "Leitfaden Dachbegrünung für Kommunen", Seite 22-23.

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Bebauungsplan Karlsruhe - Fachseminar Osnabrück (10.02.11)

Festsetzung von Dachbegrünungen in Karlsruher Bebauungsplänen: Präsentation von Helmut Kern, Amtsleiter Gartenbauamt Karlsruhe, beim Fachseminar "Dachbegrünung für Kommunen" in Osnabrück. 

Download Stadt-Karlsruhe-Fachtagung-Osnabrueck_27.pdf

Ökologische Leitlinien Osnabrück - Fachseminar Osnabrück (10.02.11)

Ökologische Leitlinien für Dachbegrünung in Osnabrück: Präsentation von Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Umwelt Osnabrück, beim Fachseminar "Dachbegrünung für Kommunen" in Osnabrück

Download Umweltamt-Osnabrueck-Fachtagung-Osnabrueck_29.pdf

Einführung Leitfaden Dachbegrünung für Kommunen - Fachseminar Osnabrück (10.02.11)

Einführung in die Inhalte und die Anwendung des Leitfadens Dachbegrünung für Kommunen: Präsentation von Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut, Elke Kruse (HafenCity Universität Hamburg) und Wolfgang Ansel (Deutscher Dachgärtner Verband), beim Fachseminar "Dachbegrünung für Kommunen" in Osnabrück

Download Leitfaden-HCU-DDV-Fachtagung-Osnabrueck_30.pdf

Ökokonto-Verordnung Baden-Württemberg (11.10.11)

Durch die Einführung des Ökokontos haben die Kommunen die Möglichkeit, die Umsetzung notwendiger Kompensationsmaßnahmen im Rahmen der baurechtlichen Eingriffsregelung zeitlich flexibler zu handhaben und ggf. auf andere Gebiete auszuweichen, soweit dies mit einer geordneten städtebaulichen Entwicklung und den Zielen der Raumordnung sowie des Naturschutzes und der Landschaftspflege vereinbar ist. Werden freiwillig Dachbegrünungen umgesetzt, können diese auf einem Ökokonto gutgeschrieben werden. Nimmt die ökologische Wertigkeit der Dachbegrünung mit den Jahren zu, könnte sich das Guthaben je nach Berechnungsmodell sogar noch zusätzlich verzinsen. Bei späteren Baumaßnahmen kann dieses Guthaben mit verrechnet werden. In Baden-Württemberg wurde die Ökokonto-Verordnung (ÖKVO) 2010 eingeführt. Begrünte Dächer sind in den Bereichen "Boden" und "Pflanzen" anrechenbar. 

Fachseminar Dachbegrünung - ein Thema für die Bauleitplanung - Hamburg - Präsentation DDV (19.01.12)

Unter dem Titel: "Dachbegrünung - ein Thema für die Bauleitplanung" fand am 19. Januar 2012 ein Fachseminar der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) in Hamburg statt.  Wolfgang Ansel (DDV) und Prof. Wolfgang Dickhaut (HafenCity Universität) stellten den Leitfaden "Dachbegrünung für Kommunen" vor und nahmen zu verschiedenen Aspekten der Dachbegrünung.

In der Anlage finden Sie die Präsentation des DDV, die sich mit folgenden Themen befasst: Ökologische und ökonomische Vorteile, Grundlagen und Technik der Dachbegrünung, Kosten-Nutzen-Analyse, Dachbegrünung und Photovoltaik, Objektbeispiele und Praxisbeispiele kommunaler Förderung.

Download Praesentation-DDV-BSU-Seminar-19-01-2012_35.pdf

Fachseminar Dachbegrünung - ein Thema für die Bauleitplanung - Hamburg - Präsentation HafenCity Universität (19.01.12)

Unter dem Titel: "Dachbegrünung - ein Thema für die Bauleitplanung" fand am 19. Januar 2012 ein Fachseminar der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) in Hamburg statt.  Wolfgang Ansel (DDV) und Prof. Wolfgang Dickhaut (HafenCity Universität) stellten den Leitfaden "Dachbegrünung für Kommunen" vor und nahmen zu verschiedenen Aspekten der Dachbegrünung.

In der Anlage finden Sie die Präsentation der HafenCity Universität, die sich mit folgenden Themen befasst: Festsetzung in Bebauungsplänen, wasserwirtschaftliche Aspekte, Gründach-Strategie für Hamburg

Download Praesentation-HCU-BSU-Seminar-19-01-2012_36.pdf

Heidelberg Bahnstadt - Handlungsleitfaden für Extensivbegrünungen (13.02.13)

Heidelberg: Die Qualitätsbausteine der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Bahnstadt" (116ha) wurden in einem Leitfaden fixiert, wobei der Baustein „Umwelt“ die Festsetzung begrünter Dächer als Maßnahme der Regenwasserbewirtschaftung und des artenschutzrechtlichen Ausgleiches berücksichtigt. Um eine hohe ökologische Qualität der ausgeführten Begrünungen zu gewährleisten, wurde zusätzlich ein Handlungsleitfaden für extensive Dachbegrünung aufgelegt. Dieser enthält neben Hinweisen zur Erhöhung der Biodiversität bei Dachbegrünungen auch technische Hinweise, in welcher Weise Dachbegrünungen und Photovoltaikanlagen miteinander kombiniert werden können. Der Leitfaden steht unter folgendem Link zur Verfügung

Positionspapier des DDV zur Festsetzung von Dachbegrünungen in Bebauungsplänen (04.11.14)

In jüngster Zeit sind in der Presse einige Artikel erschienen, die sich mit der Novellierung der Landesbauordnung in Baden-Württemberg und den dort aufgeführten Hinweisen zur Gebäudebegrünung beschäftigen. Unter dem Titel „Die Kehrseite des Zwangs zur Dachbegrünung“ bzw. „Die absurde Efeu-Novelle der grün-roten Regierung“ wurde der falsche Eindruck erweckt, dass die rot-grüne Landesregierung in Baden-Württemberg mit der Möglichkeit, Gebäudebegrünungen festzusetzen, ein neues Werkzeug erfunden hat, um den Bausektor mit zusätzlichen Kosten zu belasten. Gleichzeitig wird die Gebäudebegrünung als unsichere, experimentelle Bauweise dargestellt, die das Gebäude schädigen kann. Hierzu ist richtig zu stellen, dass es sich bei der kommunalen Festsetzung begrünter Dächer um ein bewährtes Instrument der Umweltgesetzgebung handelt, dass seit Jahrzehnten von Städten in ganz Deutschland erfolgreich eingesetzt wird, um die zunehmende Flächenversiegelung zu begrenzen. Auch anerkannte Ausführungs- und Materialstandards existieren bereits seit den 80er Jahren. In dem beiliegenden Positionspapier werden die wichtigsten Fakten zur Dachbegrünung deshalb nochmals vorgestellt.

Download Statement-DDV-Festsetzung-Dachbegruenung_44.pdf

Dachbegrünung im Revier - Essen setzt auf Gründächer in der Innenstadt (22.06.17)

Im Juni hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Essen einen neuen Bebauungsplan zur Flachdachbegrünung der Essener Innenstadt verabschiedet. Die Besonderheit dieses Bebauungsplans besteht darin, dass er die im Innenstadtbereich bereits vorhandenen 30 Bebauungspläne um die Verpflichtung zur Dachbegrünung ergänzt, wenn dort neue Gebäude mit Flachdächern oder Tiefgaragen entstehen. Diese Initiative stellt einen sehr wichtigen Baustein für die kommunale Gründach-Förderung dar, da sie in einem Bereich wirkt, in dem durch den hohen Versiegelungsgrad und fehlende Grünflächen am Boden häufig die größten stadtklimatischen Probleme auftreten. Als Baustein einer klimawandelangepassten Stadtplanung können Dachbegrünungen hier Pufferkapazitäten für die Reduzierung des urbanen Hitze-Insel-Effektes und die Entlastung der Kanalisation aufbauen. Essen nimmt als diesjährige „Grüne Hauptstadt Europas“ damit eine bundesweite Vorreiterrolle ein. Über den Arbeitskreis „Dachbegrünung im Revier“ beteiligen sich auch Dortmund und Gelsenkirchen an der Initiative. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

Eine wichtige Argumentationshilfe für die Ruhrgebiets-Städte lieferte der „Leitfaden Dachbegrünung für Kommunen“, den der Deutsche Dachgärtner Verband im Rahmen eines Förderprojektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gemeinsam mit der HafenCity Universität (HCU) und der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) veröffentlicht hat. Kommunen können den Leitfaden unter folgendem Link kostenfrei bei der Geschäftsstelle des DDV bestellen.

Prima Klima an Berlins Gebäuden (12.05.16)

In Berlin hat das Abgeordnetenhaus im Mai 2016 den Beschluss für eine stadtweite Initiative zur Dach- und Fassadenbegrünung gefasst. Der Senat wird darin aufgefordert, seine Aktivitäten im Bereich der Gebäude- und Bauwerksbegrünung zu verstärken. Ziel ist es, durch Maßnahmen der Gebäude- und Bauwerksbegrünung im Neubau und im Bestand kühlende Effekte auf das Stadtklima, eine Entlastung der Stadtkanalisation, eine Stärkung der Berliner Artenvielfalt sowie Freiräume für die Bewohnerinnen und Bewohner („roof gardening“) zu erreichen. Das beigefügte pdf enthält den Beschluss des Abgeordnetenhauses.

Download Gruendach-Initiative_2016-05-12_p17-081bs2861_55.pdf

Gründachstrategie für Leipzig als Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel (20.10.16)

In Leipzig wurde die Stadtverwaltung damit beauftragt, eine lokale Gründach-Strategie zu entwickeln, um damit den Bau von mehr begrünten Dächern auf Neubauten und bei geeigneten Flachdachsanierungen im Bestandsbau anzustoßen. Die Bausteine der Strategie werden erstmals beim Gründach-Forum Leipzig am 20. Oktober vorgestellt, das der Deutsche Dachgärtner Verband gemeinsam mit der Stadt Leipzig und verschiedenen Kooperationspartnern veranstaltet. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie in dem beigefügten Flyer.

Download Flyer-Gruendach-Forum-Leipzig-2016_215_56.pdf